„Vielleicht irgendwann.“ Das habe ich lange gesagt.
Aber irgendwann kam nicht von selbst.
Ich habe gewartet. Gelebt. Gearbeitet. Geliebt. Und bin umgezogen.
Aber dieser eine Wunsch – ein Kind zu bekommen – der blieb.
Still, aber hartnäckig.
Und dann kam der Punkt, an dem ich gedacht habe:
Was wäre, wenn ich es jetzt einfach mache?
Nicht „irgendwann“, nicht „wenn alles passt“, sondern jetzt.
Allein – aber nicht einsam.
Ich wusste nicht, wo ich anfangen soll.
Also habe ich mich informiert: zu Samenbanken, zu IVF, zu rechtlichen Fragen.
Ich habe mich beraten lassen. Ich habe Ängste zugelassen.
Ich habe entschieden.
Heute bin ich mittendrin.
In Hormonbehandlungen. In Klinikterminen. In der Zwei-Wochen-Wartezeit.
Aber auch: in Hoffnung, in Aufbruch, in Mut.
Ich teile hier meine Schritte – so, wie sie wirklich sind:
Emotional, sachlich, chaotisch, strukturiert.
Nicht weil ich alles weiß.
Sondern weil ich glaube, dass es hilft, wenn wir ehrlich sind.
Hier beginnt meine Reise.
Wenn du magst, komm einfach mit.